Kirchen und Anbetungsstätten

chiesasanvalentinoChiesa Parrocchiale di S. Valentino
 (Die Pfarrkirche des Heiligen Valentins)
Die Kirche wurde im 18. Jh auf den Resten einer vorhergehenden Kirche erbaut und dem Heiligen Leo geweiht. Sie enthält einige Gemälde die auf das 17. Jh zurückgehen und deren Maler aus Ferrara stammten, wie z.B. Ghedini und Gregori. Das wichtigste Werk ist ein Gemälde des Gekreuzigten Christus aus dem 16. Jh von dem Maler Ercole Sarti. Der Chor ist aus Nussbaum und wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jh gefertigt. (Via Roma – Salara)

 

 

monasteroscroceMonastero di S. Croce
 (Das Kloster von Santa Croce – des Heiligen Kreuzes)
Das Kloster wurde von den Augustinern in den letzten Jahren des 11. Jh errichtet, ging dann an die Benediktiner unter der Herrschaft der Estenesi gegen Ende des 14. Jh. Sie blieben dort bis Anfang des 17. Jh und wurden durch eine bittere, gerichtliche Auseinandersetzung vom Volk getrennt, die sich über mindestens 200 Jahre hinzog. Es besteht aus einem Hauptgebäude, zwei Seitenflügeln und einem Turm mit Taubenschlag. Die Grundmauern gehen auf das 12. Jh zurück, während der Zentralbau aus dem 16.Jh stammt; die Seitenflügel sind aus dem 18.Jh und 19.Jh. Seine großartige Bauweise spiegelt seine enorme Bedeutung in den vergangenen Jahrhunderten wieder.
 (Via Croce – Salara)

 

 

oratoriosantonioOratorio di Sant’Antonio da Padova (Das Oratorium vom Heiligen Antonio von Padova)
Das Oratorium wurde Mitte des 16.Jh gebaut und Anfang des 17.Jh komplett erneuert. Im Jahr 1844 wurde es für den Besuch des Bischofs restauriert. (Salara)

 

 

Sehenswürdigkeiten

municipiosalaraDas Rathaus
Im Rathaus werden einige Fundstücke aus der Römerzeit aufbewahrt, die bezeugen, wie alt der Ort ist.
(Via Roma – Salara)

 

 

 

Geschichte

Der Ortsname Salaria stammt von dem lateinischen SALARIA, “zuständig für das Salz” ab und bezieht sich wahrscheinlich auf den Salzhandel oder auf ein Salzlager. Archäologische Fundstücke bezeugen den römischen Ursprung, obwohl das erste Dokument, in dem der Ort erwähnt wird, ein “libro dei censi”, ein Zahlungsbuch der Kirche aus dem 12.Jh ist. Nach gut sieben Jahrhunderten Herrschaft der Augustinermönche, wird das Gebiet im Jahr 1252 auf Betreiben des Herzogs von Ferrara Azzone VII und seinem Sohn Aldobrandino unter der Familie der Estenesi aufgeteilt. Ercole und die Herzögin Eleonora von Este erreichten bei Papst Sixtus IV im Jahr 1476, dass der Kanonikorden der Augustiner von den Benediktinermönchen der Kongregation der Heiligen Giustina von Padova ersetzt wurde. So wurde ein Rechtsstreit zwischen dem Kloster und der Bevölkerung um die Vorherrschaft über das Gebiet in Gang gesetzt. Im Jahr 1664 vereinigen sich einige hundert Siedler um gegen das Verhalten der Benediktiner vorzugehen. Im Jahr 1729 bestätigt Kardinal Ruffo die Rechte der Mönche, aber ab 1748 werden die Länderreien des Klosters langsam an Privatpersonen verkauft. Im Jahr 1597 wird Salara zusammen mit dem Herzogtum Ferrara durch eine Überschreibung an den Kirchenstaat vermacht. 1866 tritt es in dem Königreich Italien bei. Im Jahr 1686 wird es vom Hochwasser des Po geschädigt und im Jahr 1951 von einer katastrophalen Überschwemmung heimgesucht. 

 

Nützliche Informationen

Pro Loco Salara
Via Roma, 133
cell. 346 6420140
e-mail: proloco.salara@alice.it

Veranstaltungen : 

Festa provinciale della fragola (Erdbeerfest)
Am zweiten und dritten Wochenende im Mai
Diese bedeutende Veranstaltung feiert die örtliche Frucht mit Wettbewerben, Kostproben und gastronomischen Ständen, die die Frucht der Erdbeere und Lebensmittel aus Erdbeeren vorstellen.

Babbo Natale (Der Weihnachtsmann)
Am 24. Dezember – auf dem gesamten Gebiet des Ortes und der umliegenden Ortschaften.
In Zusammenarbeit mit der örtlichen Avis (Blutspenderorganisation), bringt der Weihnachtsmann Geschenke in die Wohnungen der Kindergarten- und Grundschulkinder. Es ist ein kleines Geschenk und ein “persönliches” Geschenk das von zwei Vereinen in Zusammenarbeit mit den “Weihnachtsmännern der jeweiligen Familien” abgesprochen und überreicht wird.

Brusa la Vecia (Verbrennt die Alte/Befana)
Januar – Auf dem Sportgelände, in der Nähe des Zentrums
Eine jährliche Veranstaltung, die, wie es eine antike Tradition will, darin besteht, auf einem großen Scheiterhaufen eine Puppe zu verbrennen, die die Befana darstellen soll. Während des Festes werden der Jahreszeit entsprechende, hausgemachte Produkte angeboten.