Kirchen und Anbetungsstätten

santonioChiesa di S. Antonio da Padova (Die Kirche des Heiligen Antonio von Padova)
Die Kirche wurde im 17. Jh von Matteo Sanudo errichtet, dem Prokurator von San Marco und im Jahr 1670 zur Pfarrkirche ernannt. Restauriert und erweitert wurde sie jeweils  Anfang 1800 und 1900. Durch einen Brand im Jahr 1982 wurde sie beschädigt und dann durch eine neue Pfarrkirche ersetzt, die im Jahr 1989 eingeweiht wurde. (Viale Marconi – Rosolina)

 

 

chiesamocenigoChiesa Beata Vergine della Concezione (Die Kirche der Heiligen Jungfrau der unbefleckten Empfängnis)
Im Jahr 1782 erbat sich die Familie Mocenigo die Erlaubnis ihre Kirche zu bauen, die dann im Jahr 1789 errichtet wurde. Heute ist die Kirche verlassen, wird aber z.Zt. restauriert. (Via Moceniga – Rosolina)

 

 

 

oratorio_mazzuccoOratorio dei Santi Filippo e Giacomo (Das Oratorium der Heiligen Filippus und Jakobus)
Errichtet wurde das Oratorium 1722 von den Herren Vinelli. Heute wird es das Oratorium Mazzucco genannt und wurde vor kurzem restauriert. (Via Moceniga – Pozzatini, Rosolina)

 

 

 

Sehenswürdigkeiten

ca_tiepoloCa‘ Tiepolo
Das Haus Tiepolo wurde im 18. Jh erbaut und im Jahr 1772 vollendet. Wahrscheinlich diente es als “Jagdhaus” in dieser sumpfigen Zone.  Die außergewöhnliche Hauptfassade wird von einem ausladenen Rundgiebel und einem glatten Tympanon überspannt. Es hat zwei Seitengebäude, die sich nach hinten ausdehnen und wurde 1972 renoviert.
(Via Po di Levante – Isola di Albarella, Rosolina)

 

 

municipiorosolinaPalazzo civico (Das Bürgerhaus)
(Via Marconi, Rosolina)

 

 

 

rosol_gbDer botanische Küstengarten von Porto Caleri
Gegründet wurde der botanische Küstengarten um die Umwelt der Küste zu bewahren, wie sie in ihrer Ursprungsform war, aber auch um sie didaktisch und touristisch zu nutzen. Hier findet sich das Seegras, Pinien und der thermophile Wald mit Steineiche und Ulmen, sowie fast ausgestorbenen Pflanzen wie der Wildorchiedee.
(Via Porto Caleri – Rosolina)

 

 

rosol_spiaggiaDer Strand von Rosolina
Zum Strand gehört ein dichter Pinienwald, sowie ein mediterraner Wald mit Steineichen und Eichen. Er erstreckt sich über 8 km längs der Halbinsel von Rosolina Mare. (Rosolina Mare)

 

 

 

rosolina_vallecannelle_tramontoValle Canelle (Das Schilftal)
Bedeckt wird das Schilftal von großen Schilfflächen, die oft von Sumpffalken, Wiesenweihen und manchmal auch von dem seltenen Fischadler überflogen werden.
Selten ist die Brandgans und die Kolbenente, während Reiher, Seidenreiher und Möwen häufig zu finden sind.

 

 

 

rosol_via_valliVia delle Valli (Talweg)
Der Talweg ist eine Panoramastraße, die durch die Ebene hindurchführt; er ist Bezugspunkt zwischen Wasser und Land und verzaubert mit seiner großartigen Natur und Landschaft. Hier kann man den Sumpffalken, Weihen, Reiher und Seidenreiher beobachten. 

 

 

 

albarella7Die Insel von Albarella
Die Insel Albarella ist 3,5 km lang und 1,5 km breit und entstand vermutlich durch die Anhäufung von Geröll, die durch die Hochwasser des Po angespült wurden. Man schätzt, dass es hier etwa zwei Millionen Bäume gibt, mit 150 verschiedenen Baumarten. Man kann die Insel über einen künstlichen Damm erreichen, aber der Zutritt ist beschränkt. Der wirtschaftliche Aufschwung von Albarella begann in den sechziger Jahren, als die Insel zum Ziel für den Elitetourismus wurde. Das wurde besonders von der Gruppe “Marcegaglia” gefördert, die die Insel kaufte.

 

 

Die Paleodünen
Die Paleodünen erheben sich einige dutzend Meter hoch und werden “Montoni” (Berge) oder “Monti de sabia” (Sandberge) genannt. Sie bildeten sich durch den Wind, der den Sand des Küstenstreifens anwehte. Die Vegetation besteht aus einem Flecken mit Steineichen und dichten Unterholz; außerdem gibt es eine artenreiche Vogelwelt und viele kleine Säugetiere. (Via Aldo Moro – Volto di Rosolina)

 

Geschichte

Erst Mitte des 12. Jh, nach dem Dammbruch des Po bei Ficarolo, teilte sich der Po in zwei Hauptarme. Einer der beiden mündete bei Rosolina ins Meer  und die Geröllanspülungen fingen an die Küste und das aktuelle Gebiet zu formen. Obwohl am 16. September 1604 der Po bei Porto Viro umgeleitet wurde, sodass der Fluss in “Sacca di Goro” mündete, drohten die Geröllanspülungen die südlichen Häfen der Lagune zu versanden. So wurde es notwendig, den Po von Fornaci (1645) zu verlegen, um den starken Zustrom Richtung Rosolina zu verhindern und das Wachstum des Gebietes zu begrenzen. Bei der jeweiligen Entstehung neuer Gebiete konfiszierte Venedig das Land und ließ es öffentlich versteigern. Es wurde von venetianischen Adelsfamilien erworben, die dann die Spuren ihrer Namen in den verschiedenen Ortschaften hinterließen: Ca’Diedo, Ca’Morosini, Moceniga, Veniera, Sagreda und andere. Rosolina, das immer mit Loreo verbunden war, wurde 1806 unabhängig. Beim Wechsel von der französischen zur österreichischen Herrschaft, die auf den Untergang Venedigs folgte, schloss es sich 1811 wieder an Loreo an. Im Jahr 1816 wurde es erneut zu einer selbständigen Komune, um dann 1929 noch einmal ein Teil von Loreo zu werden;  erst im Jahr 1948 wird Rosolina letztendlich zur autonomen Komune.

 

Nützliche Informationen

Pro Loco Rosolina
Via Popolo, 1
Rosolina
e-mail: prolocorosolina@yahoo.it