Kirchen und Anbetungsstätten

chiesasmaternoChiesa di S. Materno (Kirche des Heiligen Matern)
Die Kirche wurde im 18. Jh dort errichtet, wo vorher schon eine antikere Kirche gestanden hatte. Der Glockenturm ist z.B. älter als die Kirche und wurde im Laufe des 14.Jh erbaut, auf den Resten einer Festung. Im ihrem Inneren sind wichtige Gemälde wie z.B. “Die Madonna des Lampe” und “Das Martyrium des Heiligen Eurosia”, von Paolo Veronesi, aufbewahrt. (P.zza XX Settembre, 4 – Melara)

 

 

santa-croceChiesetta della S. Croce (Kapelle des Heiligen Kreuzes)
Das Gebäude steht seit dem 16.Jh und wurde 1999 – 2000 renoviert. Dieser sakrale Ort wurde zunächst “Oratorium des Heiligen Märtyrers Petrus” genannt. Die Kapelle  misst  22 x 8m, hat ein Kirchenschiff und einen Altar mit Chor. (Melara)

 

 

 

oratoriosstefanoOratorio di Santo Stefano (Das Oratorium des Heiligen Stefanus)
Das Oratorium stand schon im 15.Jh, wurde dann im 17.Jh wiedererrichtet und im 19.Jh restauriert. (via Pagana – Melara)

 

 

 

oratorio_bvergineloretoOratorio della Beata Vergine di Loreto (Das Oratorium der Heiligen Jungfrau von Loreto)
Gegründet wurde das Oratorium in der ersten Hälfte des 18.Jh von einem gewissen Losi Pietro di Giovanni. In seinem Inneren ist ein Fresko, das die Heilige Jungfrau von Loreto darstellt. Das Gebäude hat einen Glockenturm. (vicolo Capitello – Melara)

 

 

 

Sehenswürdigkeiten

melara_palazzo_municipaleDas Rathaus
Das Rathaus wird von zwei pyramidenförmigen Schornsteinen überragt. Es beherbergt archäologische Fundstücke aus der prähistorischen Zeit, die aus dem Gebiet um Mariconda (einem Dorf aus der Eisenzeit) gefunden wurden. (Piazza Amos Bernini, 4 – Melara)

 

 

 

arcochigiArco Chigi (Der Chigi – Bogen)
Den Bogen ließ der Kardinal Sigismondo Chigi im 17.Jh errichten. Er liegt dem Glockenturm gegenüber und wird von den Wappen des Kardinal Chigi und Rompigliosi geschmückt. (via Roma – Melara)

 

 

 

vpatriziaVilla Patrizia
Die Villa Pastorelli wird im allgemeinen “Villa Patrizia” genannt und ist ein Gebäude im typisch ferraresischen Stil, errichtet im Jahr 1898. (via Garibaldi – Melara)

 

 

 

Villa Borghi Leati
Die Villa geht auf das 16.Jh zurück, wurde aber im 17.Jh umgebaut. Charakteristisch sind die beiden großen, würfelförmigen, Schornsteine. Sie war einstmals der Wohnsitz des estenesischen Vicomte (Vice des Grafen) und Gouverneurs.

 

Geschichte

Der Name “Melara” kommt von dem Lateinischen “MELLARIA”, das von “MEL” (Honig – im Ital.”miele”) oder von “MELLARIUM” (Bienenstock) abgeleitet wird. Bewohnt wurde es seit der Eisenzeit und Fundstücke beweisen eine sehr fortgeschrittene Gemeinde, die auch mit weit entfernten Völkern Kontakte hatte (es wurden Perlen aus Amber und Glas gefunden). Aus der römischen Epoche gibt es Fundstücke aus Bronze, die auf das 3. Jh vor Christus zurückgehen. Durch die Barbareninvasionen verfiel der Ort und wurde zunehmend verlassen. Im Jahr 752 kam er in den Besitz des Abtes Nonantola Anselmo, dem Schwager und General des Langobardenkönigs Aistulf. Ein Dokument aus dem Jahr 999 beschreibt, das die hier bestehende Festung von Adelaide, Witwe von Otto I, dem Kloster von San Salvatore aus Pavia vermacht wurde. Im Jahr 1266 wurde Melara bischöfliches Eigentum und im Jahr 1315 zum Bischofssitz. Während des sogenannten “Salzkrieges” im Jahr 1482, wurde die Festung von den Venezianern, zum Schaden der Estenesi, eingenommen, dann in Friedenszeiten aber wieder zurückgegeben. Die Estenesi behalten die Herrschaft über Melara bis 1597, dem Jahr in dem Alfonso II von Este seine gesamte Grafschaft der Kirche vermachte, da er ohne Erben war. Mit der napoleonischen Invasion im Jahr 1797 kam es unter die Herrschaft der Cisalpinischen Republik und wurde nach dem Wiener Kongress 1815 an Rovigo angegliedert. Nach der österreichischen Herrschaft wurde die ganze Provinz Teil des Königreich Italiens. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es von verschiedenen Überschwemmungen und Dammbrüchen des Po’s heimgesucht: eine besonders schwere war die im Jahr 1705.

 

Nützliche Informationen

Pro Loco Melara
Piazza A. Bernini, 1
cell. 340 1005707 – Fax 0425 89230
e-mail: info@prolocomelara.it, prolocomelara@gmail.com
www.prolocomelara.it

Veranstaltungen : 

 

Festa della Zucca (Kürbisfest)
August – Im Handwerksbereich des Parkes 
Jeden Abend gastronomische Stände mit tradizionellen Kürbisgerichten, Pizzeria, Bar, Eisdielen, Kinderspielplatz, Feuerwerk, Ausstellungsständen und vielem mehr…

Pizza in Piazza (Pizza auf dem Piazza)
Juli – Piazza XX Settembre

Fiera della Santa Croce (Fest des Heiligen Kreuzes)
Mai – Ortszentrum
Jahrmarkt mit Ständen in Via Garibaldi, gastronomische Stände, Benefizlotterie in der Pfarrei, Pferdeweg

Brusem la Vecia (“Verbrennen wir die Alte” / Befana)
6. Januar – Piazza XX Settembre
Feuer und Feuerwerk

Natale sotto le stelle (Weihnachten unter den Sternen)
Vom 7. Dezember bis 6.Januar – Ortszentrum