Kirchen und Anbetungsstätten

 

castelnovo-bariano-chiesas-antonio-da-padovaKirche des Heiligen Antonius von Padova
Die Kirche des Heiligen Antonius von Padova geht auf die erste Hälfte des 20.Jh zurück (1929) und ist ein beachtenswertes Kunstwerk; sie ist eine der wenigen bestehenden neo-gotischen Bauwerke in der Provinz Rovigo. Auf dem Kirchplatz, vor dem Haupteingang, stehen zwei zusammengekauerte Löwen aus rosa Marmor gehauen, die die Kraft des Guten gegen das Böse darstellen.
Das majestätische Äußere hat eine gemauerte Ziegelfassade mit einem Fries aus Terrakotta und Spitzbögen. Im Inneren der Kirche, die ein Kirchenschiff hat, befindet sich im zentralen Mittelteil der Apsis eine Pfeifenorgel, die von der “Basilika des Grabes” aus Adria gekauft worden ist. (Piazza Municipale – Castelnovo Bariano)

 

 

castelnovo-bariano-chiesas-pietro-in-polesineKirche des Heiligen Petrus in Polesine
Die Kirche wurde auf Wunsch der Grafen Nappi auf einem Gebiet erbaut, das reich an archäologischen Fundstücken ist. Sie wurde 1751 errichtet und hat eine barokke Fassade. Die zwei Glockentürme sind mit ihren eleganten und beeindruckenden Linien ein integraler Bestandteil der Fassade. Die wichtigsten Ereignisse in den Jahren  1751 bis 1927 im Zusammenhang mit der Kirche, sind auf einer Gedenktafel zusammengefasst, die rechts am Eingang angebracht ist. Die Kirche hat ein Kirchenschiff mit drei Altären. Aus einem Dokument, das im Pfarrarchiv der Kirche des Heiligen Petrus in Polesine aufbewahrt wird, geht hervor, dass die Kirche am 10.September 1923 zu einem nationalen Denkmal erhoben wurde. (Piazza San Pietro – S. Pietro Polesine)

 

 
Kapelle der Heiligen Jungfrau Maria der Gnade
Die Kapelle stammt aus dem 20.Jh und wird auch als kleine Gedenkstätte für die Verstorbenen genutzt. (Via Rosta – Castelnovo Bariano)

Kapelle der Heiligen Jungfrau des Rosenkranzes
Erbaut Ende des 19.Jh, bewahrt sie eine Statue der Madonna mit Kind in ihrem Inneren. (Via Spinea – Castelnovo Bariano)

Kapelle der Madonna mit Kind
Stammt aus den ersten Jahren des 20.Jh. (Via Argine Valle – Castelnovo Bariano)

Oratorium des Heiligen Josefs
Erbaut wurde das Oratorium in den ersten Jahren des 20.Jh und ist von einem kleinen Damm umgeben, um es vor Überschwemmungen zu schützen. (Via Argine Po – Castelnovo Bariano)

Oratorium des Heiligen Antonius von Padova
Das Oratorium wurde von der Familie Raisi Rocco nach dem Ende des Ersten Weltkrieges als Dank für die Rückkehr in die Heimat gebaut. (Via Duranta – S. Pietro Polesine)

 

Museen

museoarcheologicoMuseo Civico Archeologico di Castelnovo Bariano (Städtisches, Archäologisches Museum von Castelnuovo Bariano)
Das Städtische, Archäologische Museum von Castelnuovo Bariano wird im September 1982 mit dem Objektiv gegründet, die Kultur unseres Landes bekannt zu machen und die in ihm entdeckten Fundstücke zu bewahren.
Anfangs waren in einigen Räumen Fundstücke ausgestellt, die bei der Erforschung der Oberfläche bei den Ort Canàr ans Licht gekommen waren und die auf die antike Bronzezeit zurückzuführen sind. In der folgenden Zeit kamen immer mehr Fundstücke hinzu, die aus anderen Zeitperioden stammten, wie z.B. die aus der Renessance aus Torretta. Das Museum war jahrelang in den Räumlichkeiten des Rathauses untergebracht, im Mai 1999 wurde dann aber der jetzige Standort eröffnet, der bei der Grundschule von San Pietro Polesine liegt.

 

 
INFORMATION :
Via Cavo Bentivoglio 5047 – San Pietro Polesine – Castelnovo Bariano (RO)
Tel. +39 0425 850202 – Tel. +39 0425 81281
E-mail: museo@comune.castelnovobariano.ro.it

Öffnungszeiten :
Sonntags von 9.00h – 12.00h
Für Besuche von Touristen und Schulen auf Anmeldung unter der
Nummer: +39 0425 81281
Eintritt: frei

> Besuchen Sie die Homepage des Museums (IT-EN-DE)

 

Sehenswürdigkeiten

castelnovo_marolaGorgo Marola
Der Gorgo Marola ist ein kleiner, natülicher See, der sich im 18.Jh direkt bei dem Fluss Tartaro gebildet hat. Er ist ein Brut- und Rastgebiet von vielen Vogelarten.

 

 

 

 

Geschichte

Die ersten Siedlungen in diesem Gebiet gehen auf die Bronzezeit zurück, wie man es durch die Datierung von Fundstücken aus neueren Ausgrabungen ermitteln konnte.
Auf diese primitiven Niederlassungen folgten die der Gallier und der Römer. Im Laufe des Mittelalters wurde das Lehen, nachdem es dem Kloster von Nonantola gehört hatte, von Mathilde von Canossa dem Bischof von Ferrara geschenkt. Mathilde von Canossa hatte hier eine Burg errichten lassen, die später von den Mantovanern zerstört wurde. Im 18Jh. ging das Lehen an die Estenesi, die hier eine neue Burg bauen ließen: von daher also der Name „Castelnovo“, während „Bariano“ von dem lateinischen „baro“ abgeleitet wird, das „Schiff“ bedeutet.
Die estenesische Herrschaft dauerte, trotz der andauernden internen Konflikte des Hauses um die Kontrolle über das Herzogtum und dem „Salzkrieg“ zwischen Ferrara und Venedig, bis 1597, dem Jahr in dem es an den Kirchenstaat angegliedert wurde. Auf die französische Herrschaft folgte die der österreichischen, während derer Castelnovo sich im Jahr 1848 von der Gemeinde Massa Superiore löste und sich zu einer unabhängigen Gemeinde machte. Nach der Einnahme durch das Königreich Italien erlebte Castelnovo eine starke Emigrationswelle, die durch die schwierige Wirtschaftslage hervorgerufen und durch die zwei Weltkriege noch verschärft wurde. Von Castelnovos berühmter Vergangenheit bleiben nicht viele Spuren, denn diese wurden im Laufe der Jahrhunderte durch Deichbrüche und Überschwemmungen hinweggespült.
Nennenswert sind die archäologischen Fundstücke aus der Bronzezeit und die Keramiken aus dem späten 15.Jh, die im städtischen Museum aufbewahrt werden, sowie der Kirche aus dem 17.Jh in S.Pietro in Polesine.

 

Nützliche Informationen

Pro Loco Castelnovo Bariano
Via Municipale, 21
Cell. 331 3644555
e-mail: lazzarini.francesco@libero.it

Veranstaltungen: 

Lagerfeuer mit der Ankunft der Hexe
6.Januar

Fest des Heiligen Schutzpatrons
13.Juni – auf den Straßen der Stadt
Heilige Messe und Prozession durch die Straßen der Stadt
Mittagstafel

Risottata (Reisgerichte essen)
Mitte Juli
Mittagstafel mit Livemusik

Messe des Heiligen San Rocco
Während der letzten Juliwoche
Gastronomische Stände, Kirmes, Livemusik, Komödien und ähnliche Attraktionen, Marktstände, Zahlenlotto und Feuerwerk